Rauchfrei tut gut!

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Das Projekt wurde am
30.11.08 abgeschlossen

Unser Betrieb
macht rauchfrei!

Wettbewerb zur Förderung
des Nichtrauchens



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Inhalt

Statements aus der Praxis

Mehr als 130 Unternehmen (mit bis zu 249 Beschäftigten) haben beim Wettbewerb „Unser Betrieb macht rauchfrei!“ mitgemacht und ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht.

Wenn es ums Thema „Rauchstoppförderung“ geht, ist gerade in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit wenig Aufwand viel zu erreichen. Die am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen beweisen dies. Rauchfreie Arbeitsplätze sind für viele schon lange selbstverständlich. Außerdem setzen die KMU auf ausgefallene Ideen zur Rauchstopp-Motivation und auf Konzepte, die das engere Miteinander in kleinen Betrieben sinnvoll nutzen.

  • In der Rolladen Braun OHG in Weiding (Bayern) hat man sich zum Beispiel als Anreiz überlegt, für jeden rauchenden Beschäftigten, der es schafft, über ein Jahr lang nicht zu rauchen, eine Gartenbank mit Gravur für die Europaallee in der Gemeinde zu spenden.
  • In Osnabrück beim Internationalen Experimentalfilm Workshop e.V. gilt seit Juni 2008: im Betrieb wird nicht mehr geraucht. Zur Einführung des Rauchverbots und zum Ansporn hat das Unternehmen im Sommer seine elf Beschäftigten zu einer Kanutour eingeladen. Die Tour soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Außerdem erhalten alle Mitarbeiter zusätzlich zwei Urlaubstage, wenn sich weiterhin alle ohne Ausnahme so gut an das betriebliche Rauchverbot halten.
  • Bei der alfa Elektrotechnik GmbH in Poppendorf bei Rostock hat man unter den 15 Mitarbeitern einen Wettbewerb zum Rauchstopp in Arbeitsgruppen durchgeführt. Zu gewinnen gab es einen Bowlingabend.
  • Die Wainwright Instruments GmbH in Andechs-Frieding (Bayern) ist schon seit fast 30 Jahren ein „Nichtraucherbetrieb“. In den Arbeitsverträgen verpflichten sich die Mitarbeiter, während der Arbeitszeit und in den Räumen des Betriebes nicht zu rauchen. Einige der derzeit 23 Mitarbeiter rauchen zwar, aber nur draußen. Die Geschäftsführerin hat es sich bei der überschaubaren Anzahl an Mitarbeitern zur Herzensangelegenheit gemacht, über die Gefahren des Rauchens zu informieren und im persönlichen Gespräch zum Rauchstopp zu motivieren. Mit Erfolg – wie sie nach langen Jahren bestätigen kann.
  • Einen besonderen Clou hat sich die Firma Elektro Glaser GmbH in München überlegt: die Büromitarbeiter führen seit einigen Monaten den Firmenhund abwechselnd Gassi. Damit schlägt Betriebsinhaber Klaus Glaser zwei Fliegen mit einer Klappe, denn für seine 20 Beschäftigten soll gelten: mehr Bewegung – weniger rauchen. So kann Rauchstoppförderung richtig Spaß machen.

Viele weitere Beispiele, wie in kleinen und mittleren Unternehmen zum Rauchstopp motiviert wird, ließen sich hier anführen.

Und auch die frisch gekürte Unternehmerfrau des Jahres 2008 im Deutschen Handwerk, Nicole Leiffermann, steht im Interview klar zur betrieblichen Rauchfreiheit (Interview vom 29.09.2008).

Lesen Sie hier weitere „Statements aus der Praxis“ von teilnehmenden Betrieben: